Passgenau: Die Smartfit Story auf einen Blick
Von den Anfängen bis hin zur führenden Technologie für präzises Sizing im Fachhandel – in diesem Blog-Beitrag erfährst du alles über die Geschichte von Smartfit.

Thomas Hahn
Freier Journalist

Von der Idee im Radlabor zur führenden Sizing-Technologie für Fachhandel und E-Commerce: Hier erfährst du die Entwicklung von Smartfit, wie aus wissenschaftlicher Forschung ein global eingesetztes Sizing-System wurde und was das für sportliche Kund:innen und Händler:innen bedeutet. Denn: Passgenaue Sportgeräte erhöhen nicht nur den Fun-Faktor oder den Komfort bei deinen Aktivitäten, sondern minimieren auch das Verletzungsrisiko.

Wie alles begann: vom Radlabor zu Smartfit
Los ging alles in den 1990er-Jahren. Dr. Björn Stapelfeldt, zu jener Zeit Sportwissenschaftler an der Universität Freiburg und heute CEO von Smartfit, forschte damals daran, wie man das Radfahren effizienter und ergonomischer gestalten kann. Die Idee: Durch individuelle Vermessungen und Anpassungen der Räder sollten verkrampfte Nacken, taube Füße oder schmerzende Hände der Vergangenheit angehören. Dies war so erfolgreich, dass selbst etablierte Topathleten wie der ehemalige Tour-de-France-Sieger Jan Ullrich bald zur Vermessung nach Freiburg kamen. 1997 entstand so das Radlabor – eine Einrichtung für professionelles Bikefitting und sportwissenschaftliche Betreuung.

Das Radlabor heute
Knapp drei Jahrzehnte später gehört man zu den führenden Bikefitting-Instituten weltweit, mit Freiburg, München und Frankfurt gibt es das Radlabor zudem an drei Standorten. Knapp 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreuen dabei nicht nur Profis, sondern alle Rad-Zielgruppen – vom Citybike bis zum Rennrad. Statt Excel und Zollstock wie in den Anfangsjahren setzt das Radlabor dabei auf modernste Vermessungsmethoden – um so die bestmögliche Abstimmung bzw. maximale Passgenauigkeit des Fahrrades auf die Kundin bzw. den Kunden zu gewährleisten.
Das ist Smartfit
Die Gründung von Smartfit im Jahr 2011 war für Dr. Björn Stapelfeldt und sein Team die logische Konsequenz dieser Erfolgsgeschichte. Das Ziel: Die Erfahrungen aus dem Radlabor sollten dazu genutzt werden, um Bikefitting-Tools zu entwickeln und neue Maßstäbe in der Fahrradergonomie zu setzen. Heute umfasst das Sortiment vier verschiedene Vermessungslösungen für den Fahrrad- und Sportfachhandel. Mit der wachsenden Beliebtheit des Online-Handels entwickelte Smartfit im Jahr 2017 zudem ein innovatives Sizing-Widget, das in Webshops integriert werden kann. Kundinnen und Kunden erhalten durch das Widget die Möglichkeit, die richtige Rahmengröße direkt beim Online-Kauf zu ermitteln. Der Fachhandel profitiert wiederum von einer einfachen Integration in jede Shop-Umgebung, einer intuitiven Bedienbarkeit im Frontend, einem anpassbaren Design und einer einfachen Steuerung per API.
Der Erfolg: Heute gehört Smartfit zu den führenden Anbietern im Bereich Bike-Sizing. Weltweit wird das Online-Sizing-Tools bis zu 100.000 Mal pro Tag genutzt. Insgesamt wurden so bereits mehr als 65 Millionen Sizings in über 45 Ländern durchgeführt.

- 65.000.000.000+durchgeführte Sizings
- ~74 %Marktanteil in der DACH-Region
- ~100.000Nutzer pro Tag (weltweit)
Bikefitting vs. Bikesizing – Die Unterschiede
Beim Bikesizing werden die Maße einer Person genommen. Diese spezifischen Maße werden angewendet, um den Fahrradrahmen in der richtigen Größe für diese Person zu finden und die Sattelhöhe optimal einzustellen. Dies erfolgt durch das Feststellen der Schrittlänge, der Oberkörperlänge, der Armlänge und des Einsatzzwecks eines Rades.
Das Bikefitting geht hier wesentlich weiter. Sobald der Größenbestimmungsprozess abgeschlossen wurde, kommt es beim Fitting auf die Kontakt- oder Verbindungspunkte zwischen der Radfahrerin bzw. dem Radfahrer und ihrem bzw. seinem Bike an. Im Fokus stehen dabei die Füße, das Becken sowie die Hände. Das Ziel eines Bikefittings ist es, dass das Rad perfekt auf die Körpermaße der Kundin oder des Kunden angepasst wird.
Fahrrad, Ski und mehr
Diese Zahlen sprechen für sich, dennoch ruhen wir uns bei Smartfit nicht auf diesen Erfolgen aus. Neben dem Fokus auf Fahrräder arbeiten wir deshalb mit Hochdruck an neuen Einsatzbereichen. Das Problem mit der passenden Größe gibt es schließlich nicht nur bei Bikes, sondern bei allen möglichen Sportgeräten. Unser jüngstes Produkt im Zuge dieser Entwicklung ist deshalb ein Tool zum Sizing von Skiern. Ähnlich wie die Bike-Lösung punktet auch die Ski-Variante mit ihrer hohen Benutzerfreundlichkeit. Das Grundprinzip: Wer die eigenen Kundinnen und Kunden dabei unterstützt, die für ihre Bedürfnisse passenden Produkte in der richtigen Größe zu kaufen, freut sich über langfristige Zufriedenheit und Markentreue. Auch hier zeigt sich also: Sportgeräte müssen perfekt auf dich abgestimmt sein, damit du maximalen Spaß an ihnen hast. Kurzum: Es kommt auf die Passgenauigkeit an. Smartfit setzt genau hier an.
SCOTTFAQ – Häufig gestellte Fragen zu Smartfit
Was ist Smartfit?
- Smartfit bietet datenbasierte Sizing-System für Sportgeräte.
- Das Unternehmen entwickelt digitale Lösungen, mit denen Kund:innen die passende Größe für Fahrräder, Ski und weitere Sportprodukte ermitteln können – sowohl im stationären Handel als auch im E-Commerce.
Was ist der Unterschied zwischen Bikesizing und Bikefitting?
- Bikesizing ermittelt die passende Rahmengröße auf Basis von Körpermaßen.
- Bikefitting geht darüber hinaus und optimiert zusätzlich Sitzposition, Lenkerhöhe und weitere ergonomische Parameter.
Welche Vorteile bietet Smartfit für Händler?
Digitale Größenberatung kann:
- Kaufabbrüche reduzieren
- Retouren senken
- Conversion-Rates steigern
- Dateneinblicke in Nachfrage und Größenverteilung liefern
Sizing wird damit vom reinen Service-Feature zu einem strategischen Erfolgsfaktor im E-Commerce.