Bike-Sizing neu gedacht: Das kann die neue Smartfit Software 3.0
Mit der Smartfit Software 3.0 hebt Smartfit die digitale Verkaufsberatung im Fahrradhandel auf ein neues Niveau. Erfahrt hier mehr über die neue Software.

Thomas Hahn
Freier Journalist

Mit der Smartfit Software 3.0 hebt Smartfit die digitale Verkaufsberatung im Fahrradhandel auf ein neues Niveau. Sizing, Bike-Auswahl, Sitzposition und Ergonomie greifen nun noch nahtloser ineinander – ohne Medienbrüche, ohne doppelte Erklärungen, ohne unnötige Komplexität. Das Ergebnis ist ein System, das Beratung nicht nur präziser, sondern vor allem effizienter und verständlicher macht.
Genau hier liegt im Verkaufsalltag oft die größte Herausforderung: Informationen sind vorhanden, aber sie liegen verteilt vor – im Kopf des Verkäufers, in separaten Tools oder in unterschiedlichen Beratungsschritten. Für Kundinnen und Kunden wirkt dieser Prozess schnell komplex oder wenig greifbar. Eine moderne digitale Beratung muss deshalb mehr leisten, als nur präzise Daten zu liefern. Sie muss Gespräche strukturieren, Zusammenhänge sichtbar machen und Entscheidungen erleichtern – für beide Seiten. Genau diesen Anspruch verfolgt die neue Smartfit Software 3.0.
1. Bike-Finder: Vom Körpermaß direkt zum verfügbaren Bike
An dieser Stelle setzt die erste zentrale Neuerung der Smartfit Software 3.0 an: der integrierte Bike-Finder mit direkter Anbindung an den Warenbestand. Beratung, Größenermittlung und Verfügbarkeit werden nicht länger getrennt betrachtet, sondern in einem gemeinsamen Workflow zusammengeführt. Aus einer abstrakten Größenempfehlung entsteht damit sofort eine Auswahl konkreter Fahrräder, die in der passenden Größe tatsächlich verfügbar sind – übersichtlich filterbar nach Kategorie, Einsatzbereich oder Preis.
Der bisher übliche Ablauf wird damit konsequent neu gedacht: Statt erst ein Wunschbike auf der Fläche auszuwählen und anschließend die passende Größe zu prüfen, beginnt die Beratung mit der passenden Größe und führt anschließend zu den real im Shop verfügbaren Modellen. Das verkürzt den Weg zur Entscheidung, entlastet das Verkaufsgespräch und macht die Beratung spürbar effizienter.
Key Benefits:
- Automatische Filterung von Bikes, die tatsächlich verfügbar sind
- Verkürzte Beratungszeit
- Mehr Klarheit für Kund:innen

2. Sizing: Größenbereiche statt starrer Empfehlungen
Auf diese neue Logik baut die nächste Weiterentwicklung der Smartfit Software 3.0 konsequent auf. Auch das Sizing selbst wird nicht mehr als starres Ergebnis verstanden, sondern als nachvollziehbarer Entscheidungsraum. Statt einer einzelnen, scheinbar eindeutigen Rahmengröße zeigt die Software erstmals visuell, wo sich ein:e Kund:in innerhalb eines definierten Größenbereichs bewegt. Händler:innen erkennen dadurch sofort, ob jemand mittig in einer Größe liegt oder sich eher am Rand befindet – und ob eine benachbarte Größe realistisch in Frage kommt.
Dabei bleibt die Empfehlung klar: Eine Hauptgröße wird eindeutig markiert, zusätzliche Alternativen werden bewusst als Option und nicht als Abweichung dargestellt. Das schafft Transparenz im Gespräch und gibt sowohl Händler:innen als auch Kund:innen Sicherheit. Gleichzeitig entsteht genügend Spielraum, um persönliche Vorlieben, unterschiedliche Modellgeometrien oder gewünschte Sitzpositionen zu berücksichtigen, ohne das Risiko von Fehlkäufen durch zu knappe oder unrealistische Größen einzugehen.
Vorteile dieses Ansatzes:
- Mehr Transparenz und Sicherheit bei der Größenwahl
- Empfehlungen basieren auf Verständlichkeit statt starren Zahlenwerten
- Verbesserung des Kundenerlebnisses

3. Bike-Profil: Verständliche Beschreibung statt abstrakter Werte
Parallel zum neuen Größenverständnis verändert Smartfit Software 3.0 auch die Art, wie Bikes beschrieben und eingeordnet werden. Das überarbeitete Bike-Profil verzichtet bewusst auf numerische Scores oder implizite Bewertungen und setzt stattdessen auf eine qualitative, verbale Charakterbeschreibung der Sitzposition. Auf den beiden Achsen Länge und Höhe werden verständliche Abstufungen kombiniert – etwa „leicht kompakt“, „moderat tief“ oder „deutlich gestreckt“.
Für das Verkaufsgespräch entsteht dadurch ein klarer Mehrwert: Statt Zahlen erklären zu müssen, können Händler:innen unmittelbar beschreiben, wie sich ein Rad im Vergleich zur persönlichen Referenzposition anfühlt. Die Einordnung bleibt neutral – es geht nicht um gut oder schlecht, sondern um sportlicher oder komfortabler. Das Bike-Profil wird so vom Analyseinstrument zum aktiven Gesprächsöffner und erleichtert es, unterschiedliche Modelle realistisch miteinander zu vergleichen.
Was es bringt:
- Stärkere Kundenbindung durch klare Sprache
- Schnellere Orientierung in Beratungsgesprächen

4. Fit-Assistent: Von der Analyse zur interaktiven Setup-Arbeit
Während das Bike-Profil die Charakteristik eines Rads verständlich macht, geht der Fit-Assistent den nächsten Schritt und bringt die konkrete Sitzposition ins Spiel. Die Position der Kund:innen auf einem ausgewählten Bike wird visuell dargestellt – inklusive der Abweichungen in Länge und Höhe zur persönlichen Referenz. Änderungen an Vorbau, Spacern oder Lenker lassen sich direkt im virtuellen Cockpit simulieren, während die Software die Auswirkungen jeder Anpassung automatisch neu berechnet.
Auf dieser Basis schlägt das System zudem sinnvolle Setups vor – etwa für eine etwas komfortablere oder sportlichere Ausrichtung. Händler:innen müssen dabei nicht in Millimetern denken, sondern können gemeinsam mit den Kund:innen unterschiedliche Varianten durchspielen und bewerten. Der Fit-Assistent macht die Sitzposition damit erstmals live erlebbar und unterstützt fundierte Entscheidungen – ohne das Verkaufsgespräch unnötig zu verkomplizieren.
Highlights:
- Interaktive Sitzpositions-Simulation
- Automatische Empfehlungen
- Intuitive Visualisierung für Händler:innen und Kund:innen

5. Klare Navigation: Struktur für Einsteiger, Tiefe für Profis
Mit der neuen Hauptnavigation trägt Smartfit Software 3.0 der wachsenden Komplexität moderner Bike-Beratung gezielt Rechnung. Der gesamte Prozess ist klar in aufeinanderfolgende Schritte gegliedert: Bike finden, passende Größe bestimmen, Sitzposition verfeinern. Für weniger erfahrene Anwender:innen funktioniert die Software damit wie ein geführter Assistent, der sicher durch die Beratung führt, ohne mit Detailwerten oder Fachbegriffen zu überfordern.
Gleichzeitig bleibt die volle Tiefe erhalten. In den Bereichen Sizing und Sitzposition lässt sich bewusst in detaillierte Ebenen „abbiegen“, um Geometrie, Fit-Werte oder Cockpit-Varianten im Detail zu diskutieren. Händler:innen entscheiden selbst, wie tief sie in die Materie einsteigen möchten – angepasst an ihr eigenes Know-how und an die Bedürfnisse der Kund:innen. So bleibt die Oberfläche intuitiv, ohne professionelle Beratung einzuschränken.
Auf einen Blick:
- Geführter Beratungsprozess für Einsteiger
- Tiefere Detailebenen für erfahrene Nutzer:innen
- Intuitive Oberfläche

6. SQlab-Integration: Vom Rahmensizing zur Kontaktpunkt-Beratung
Mit der Integration von SQlab schließt Smartfit Software 3.0 den Kreis der Verkaufsberatung. Was mit der Ermittlung der passenden Rahmengröße beginnt, lässt sich nahtlos bis zur individuellen Kontaktpunkt-Beratung fortführen. Nach der Bike- und Größenentscheidung geht es damit direkt weiter zu Sattel, Griffen und Lenker – ohne Toolwechsel und ohne erneute Dateneingabe.
Relevante Basisinformationen wie Geschlecht, Einsatzbereich oder E-Bike-Nutzung werden automatisch aus dem Sizing-Prozess übernommen und fließen direkt in die SQlab-Empfehlung ein. Für Händler:innen entsteht so ein durchgängiger Beratungsfluss, in dem Bike-Kauf und Ergonomie selbstverständlich zusammengehören. Zubehörberatung wird nicht zum Zusatz, sondern zum logischen Bestandteil eines ganzheitlichen Verkaufsgesprächs.
Nutzen für Händler:innen:
- Ganzheitliche Beratung vom Rad bis zum Zubehör
- Höhere Abschluss-Raten durch ergänzende Empfehlungen
- Reduzierte Retouren durch passgenaue Lösungen

Fazit: Intelligente Beratung trifft Benutzerfreundlichkeit
Am Ende führt Smartfit Software 3.0 genau dorthin zurück, wo gute Bike-Beratung beginnt: zum strukturierten, verständlichen Dialog. Statt isolierter Einzelschritte verbindet die Software Körperdaten, Bike-Auswahl, Sitzposition und Ergonomie zu einem durchgängigen Gesprächsprozess. Informationen werden nicht nur präzise erfasst, sondern sinnvoll eingeordnet und gemeinsam bewertet. So entsteht Beratung, die Orientierung gibt, Entscheidungen erleichtert und Vertrauen schafft – für Kund:innen ebenso wie für Händler:innen.