
13 Jahre Smartfit: Vom Beratungsgespräch zum perfekten Bike-Fit
Wie findet man heute das perfekte Fahrrad – in einer Welt voller Modelle, Größen und Geometrien? Bike Stuff & Tours setzt seit über 13 Jahren auf Smartfit, um Kund*innen nicht nur zu beraten, sondern wirklich sicher zum passenden Bike zu führen. Vom ersten Gespräch über die Probefahrt bis hin zur individuellen Vermessung entsteht ein Beratungsprozess, der weit über den klassischen Fachhandel hinausgeht.
Im Interview erzählen Inhaber Timmo und Head of Multi-Channel Marketing Emmanuele, wie Smartfit ihren Arbeitsalltag verändert hat, warum Fitting ein zentraler Baustein im Verkauf geworden ist und weshalb professionelle Beratung gerade heute wichtiger denn je ist.

Timmo, stell dich kurz vor. Wer seid ihr und wie lange arbeitet ihr schon mit Smartfit?
Timmo: Wir sind Bike Stuff & Tours aus Wutöschingen in Süddeutschland nahe der Schweizer Grenze. Wir sind schon seit 2012 Smartfit-Händler. Damals haben wir überlegt, wie wir uns als Laden abheben können, besonders im Bereich Fitting und Sizing. Auf der Eurobike sind wir dann mit euch in Kontakt gekommen – und seitdem sind wir fleißig am Vermessen und am Sizing-Generieren.
Wie läuft das Sizing oder Fitting bei euch ab, wenn ein Kunde reinkommt und ein neues Fahrrad sucht?
Timmo: Viele kommen erstmal nur zum Schauen oder für eine Probefahrt. Nach dem Verkaufsgespräch sagen wir dann: „Fahr gerne mal Probe.“ Aber am Ende geht es immer um die Rahmengröße – und da sind viele unsicher.
Dann holen wir unseren Smartfit Q4 ins Spiel. Wir vermessen den Kunden komplett und schauen uns gemeinsam die Geometriedaten der Hersteller an. So finden wir die passende Größe und das passende Modell. Das gibt den Kunden viel Sicherheit.
Natürlich haben wir auch reine Fitting-Kundschaft, die bereits Fahrräder haben und ihre Sitzposition optimieren möchte. Für die machen wir ganz normale Fitting-Termine.

Wow, euer Smartfit Q4 ist ein sehr altes System, da steht sogar noch "Radlabor" drauf. Wie kommt das?
Timmo: Das ist wirklich eines eurer ersten Systeme gewesen. Wir nutzen es seit 2012. Es hat noch das alte Radlabor-Branding und sogar die höhere Bauform. Aber ganz ehrlich: Das Ding läuft seit über zehn Jahren völlig problemlos. Deswegen haben wir es auch immer noch im Einsatz.
Wie viele Fittings habt ihr damit wohl schon gemacht?
Timmo: Genaue Zahlen habe ich nicht aber realistisch ist: Wir machen jedes Jahr mehr Fittings als im Vorjahr – aber wir übertreiben da nichts. 2025 hatten wir einen deutlichen Anstieg. Es könnten gerne noch mehr sein, aber viele Kunden wissen einfach nicht, was ein Fitting eigentlich ist.
Wie erklärt ihr euren Kunden, was ihr alles macht?
Timmo: Wenn jemand z. B. wegen eines Gravelbikes kommt, schätze ich erstmal grob ein und lasse die Person ein S oder M probefahren. Dann kommt fast immer die Frage nach der richtigen Größe.
Ich sage dann: „Lass uns einfach vermessen.“ So kann ich zeigen, warum eher S oder eher M passt – und welche Geometrie besser ist. Das verstehen die Leute sofort.

Das heißt, ihr sucht erst ein Rad aus, lasst den Kunden fahren und vermesst dann?
Timmo: Unterschiedlich. Wenn wir jemanden gleich auf das System stellen, wirkt das sofort professionell – das hat nicht jeder Händler.
Aber es hängt vom Szenario ab. Performance-orientierte Kunden vermessen wir direkt mit ihrem eigenen Rad.
Vorallem auch bei Kunden, wo die Rahmengröße total unklar ist, machen wir zuerst ein Sizing, um sicher zu sein, welches Rad wir bestellen müssen. Das schafft Vertrauen und führt zu einer sehr guten Conversion. Und oft ist es auch ein Goodie: „Wenn du dein Rad bei uns kaufst, ist das Fitting inklusive.“
Foto: Bike Stuff&ToursUnterstützt euch das Smartfit Sizinf&Fitting-System auch beim Cross-Selling?
Emmanuele: Ja – aber nicht, weil wir krampfhaft etwas verkaufen wollen. Sondern weil wir wirklich herausfinden, welche Komponenten der Kunde braucht. Jedes Rad wird standardmäßig mit einem Sattel und Lenker geliefert, der zu 90 % nicht passt. Durch das Vermessen sehen wir genau, welcher Sattel, welche Breite oder welcher Lenker die beste Option ist. Und das führt natürlich automatisch zu Cross-Selling – aber auf ehrliche, kundenorientierte Weise.
Timmo: Klar, bei E-Bike-Tiefeinsteiger-Kunden ist das anders – die sitzen oft ganz anders, da ist der Sattel weniger relevant, außer er ist sehr unbequem. Aber bei sportlichen Rädern ergibt das total Sinn.
Emmanuele: Unsere Aufgabe ist es, den Kunden abzuholen – egal ob wegen Schmerzen, Performance, unklarer Größe oder Neueinstieg.
Das ist auch unser Vorteil gegenüber reinen Online-Händlern: Ihr bietet auch Online-Sizing an, aber das ersetzt kein Fitting vor Ort. Rahmengröße und Einstellungen richtig zu machen – das ist unser USP.

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