Foto: radraum7Greifbare Beratung, die Vertrauen beim Kunden schafft
radraum7 aus Dietfurt setzt auf persönliche Beratung, starken Service und moderne Vermessung im Verkaufsprozess. Im Interview erzählt das Team, wie Smartfit ihren Alltag verändert hat, warum Vermessung für sie weit mehr ist als ein Technik-Extra und weshalb guter Service nach wie vor der Wettbewerbsvorteil ist.
Foto: radraum7Wer seid ihr und was macht radraum7 aus?
Flo: Ursprünglich war die Fahrradabteilung noch Teil der Firma Wittl. Seit Juli 2022 wurde sie als eigene GmbH ausgegliedert – seitdem sind wir als radraum7 GmbH eigenständig.
Bei uns ist das Team klar aufgeteilt: Ich kümmere mich vor allem um den Verkauf, Jochen verantwortet die Werkstatt und den Service. Was uns auszeichnet, ist ganz klar das Miteinander und ich glaube, das merkt man auch – sowohl intern als auch im Umgang mit unseren Kundinnen und Kunden.
Wie seid ihr zu Smartfit gekommen?
Flo: Ich kannte Smartfit beziehungsweise Vermessungssysteme generell schon aus einem früheren Shop. Dort haben wir bereits mit einem größeren System gearbeitet und ich habe schon damals gemerkt, wie hilfreich das im Verkauf sein kann. Gerade für Kund:innen ist es oft ein echter Mehrwert, wenn eine Empfehlung nicht nur vom Verkäufer kommt, sondern zusätzlich technisch bestätigt wird. Als uns dann das Q2 vorgestellt wurde, war schnell klar: Das passt zu uns. Es ist genau die richtige Lösung für unsere Größe, für unser Team und für den Nutzen, den wir unseren Kund:innen bieten möchten. Wir wollen nicht das letzte Watt aus jemandem herausholen, sondern eine gute, ergonomische Sitzposition, mehr Komfort und weniger Beschwerden auf dem Rad ermöglichen.
Foto: radraum7Der entscheidende Vertrauensfaktor im Verkauf
Was hat sich durch Smartfit im Verkauf verändert?
Flo: Vor allem ist unser Verkaufsprozess effizienter und hochwertiger geworden. Früher war es oft so, dass man mehrere Termine gebraucht hat: Erst Beratung, dann eventuell noch ein Rad in einer anderen Rahmengröße aufbauen, dann nochmal Probefahrt, dann vielleicht Abholung. Heute können wir vieles in einem Termin deutlich zielgerichteter erledigen.
Gerade bei der Rahmengröße hilft uns Smartfit enorm. Natürlich hatten wir auch vorher schon ein gutes Gefühl dafür, welche Größe für welche Person passt. Wir haben also nicht plötzlich angefangen, bessere Größen zu empfehlen – aber Smartfit bringt einen entscheidenden zusätzlichen Faktor hinein: Vertrauen.
Wenn der Kunde von uns eine Empfehlung bekommt und das System diese danach bestätigt, dann gibt das Sicherheit. Diese technische Bestätigung ist oft der letzte Impuls, der aus einer guten Beratung auch wirklich eine Kaufentscheidung macht.
Spielt es wirklich so eine große Rolle, dass die Empfehlung „vom System“ kommt?
Flo: Ja, das erleben wir immer wieder. Wenn der Computer das bestätigt, was man als Verkäufer vorher schon gesagt hat, hat das für viele Menschen nochmal ein anderes Gewicht. Dann heißt es plötzlich: „Okay, dann muss es ja stimmen.“
Das erleichtert uns die Arbeit nicht nur, sondern macht den ganzen Prozess auch wertiger. Und genau das ist für uns als Fachhändler wichtig. Wir müssen uns vom reinen Preisvergleich abheben. Die Kund:innen sollen zu uns kommen, weil sie bei uns die bessere Beratung und den besseren Service bekommen – nicht nur, weil irgendwo ein Preis günstiger ist.
Foto: radraum7Mit Service und Qualität gegen den Rabattdruck
Warum ist das gerade heute so wichtig und wie setzt ihr euch vom Wettbewerb ab?
Jochen: Weil der Markt aktuell sehr stark über den Preis funktioniert. Das ist für den Fachhandel auf Dauer keine gesunde Richtung. Wenn alle nur noch über Rabatte verkaufen, verdient irgendwann keiner mehr Geld. Unser Ziel ist deshalb ganz klar: Wir wollen über Beratung, Service und Qualität im Prozess überzeugen. Im besten Fall merkt der Kunde: Hier nimmt sich jemand wirklich Zeit, hier bekomme ich echten Mehrwert. Dann wird auch die Preisdiskussion deutlich entspannter. Ein zentraler Punkt ist unser Service. Kundinnen und Kunden, die ihr Rad bei uns gekauft haben, bekommen bei Service und Werkstatt natürlich besondere Priorität. Gleichzeitig ist es uns aber wichtig, auch Räder anzunehmen, die nicht bei uns gekauft wurden.
Das erleben wir immer wieder: Menschen kommen zu uns, weil andere Händler sie mit ihrem Rad abgewiesen haben. Für uns ist das keine gute Entwicklung. Wer zu uns kommt, bringt nicht nur Arbeit und Umsatz, sondern ist auch ein potenzieller Neukunde. Wenn jemand bei uns positive Erfahrungen mit dem Service macht, kommt er vielleicht auch beim nächsten Radkauf zu uns.
Außerdem profitieren wir von unserer Lage direkt am Radweg. Gerade im Sommer kommen viele Radreisende mit kleineren Problemen wie Platten oder gerissenen Speichen vorbei. Solche Schnellreparaturen versuchen wir möglichst unkompliziert einzuschieben. Das kostet zwar Kapazität, ist aber ein sehr schönes Geschäft, weil die Leute unglaublich dankbar sind.
Foto: radraum7Passend vorbereitet vom ersten Termin bis zur Abholung
Wie integriert ihr die Vermessung konkret in euren Verkaufsprozess?
Flo: Unser Ziel ist ganz klar: Jeder Kunde soll vermessen werden. Manchmal passiert das direkt zu Beginn eines Beratungstermins, manchmal erst am Ende, wenn die Kaufentscheidung schon gefallen ist. Das hängt ein bisschen vom Ablauf, von der Saison und auch vom Kundentyp ab.
Wenn es zeitlich passt, vermesse ich Kund:innen gerne schon vor dem eigentlichen Termin. Dann kann ich die Räder, die in Frage kommen, direkt passend vorbereiten – also Höhe einstellen, Fahrwerk anpassen und so weiter. Dadurch wird die Probefahrt qualitativ viel besser.
Und selbst wenn die Vermessung erst kurz vor dem Kauf stattfindet, haben wir sofort alle Daten, können das Rad sauber vorbereiten und den Kunden die Ergebnisse mitgeben. Gleichzeitig bleiben die Daten bei uns hinterlegt. Wenn die Person später wiederkommt, können wir direkt darauf zurückgreifen.
Jochen: Der ganze Abholprozess wird dadurch einfacher und schneller, weil das Rad schon deutlich genauer vorbereitet ist. Früher musste man bei der Übergabe oft noch viel ausprobieren, nachjustieren und mehrfach Probefahrten machen.
Jetzt ist das Rad beim Abholen oft schon so gut eingestellt, dass nur noch kleine Feinheiten angepasst werden müssen. Und was uns wirklich beeindruckt: Die Leute setzen sich drauf und es funktioniert einfach. Viele sagen direkt, dass es sich richtig gut anfühlt.
Dadurch entsteht sofort eine ganz andere Verbindung zum Rad. Die Kund:innen merken: Das passt wirklich zu mir.
Foto: radraum7Ein Workflow, der Beratung und Zusatzverkauf sinnvoll verbindet
Nutzt ihr auch die SQlab-Anbindung?
Flo: Ja, und das ist für uns ein richtig gutes Thema. In unserem Vermessungsbereich haben wir Smartfit direkt mit der SQlab-Sitzknochenvermessung und den Grifflösungen kombiniert. Das ist räumlich alles an einem Ort aufgebaut – inklusive Sitzhocker, Sätteln und Griffen zum Zeigen und Testen.
Für uns ist das ein sehr sinnvoller Workflow, weil wir keinen Platz wechseln müssen und alles direkt in die Beratung integrieren können. Wenn jemand ohnehin in der Vermessung ist, ist die Sitzknochenmessung schnell mitgemacht. Daraus ergeben sich dann sehr oft passende Empfehlungen für Sattel und Griffe.
Das ist natürlich auch aus wirtschaftlicher Sicht interessant, weil Zusatzverkäufe entstehen – aber eben nicht, weil man jemandem etwas „andreht“, sondern weil diese Produkte in vielen Fällen wirklich sinnvoll sind und einen spürbaren Unterschied machen.
Welche Rolle spielt Smartfit damit insgesamt für euer Geschäft?
Flo: Für uns sorgt Smartfit insgesamt für ein stabileres Verkaufen. Wir bekommen mehr Qualität in den Prozess, mehr Sicherheit in der Beratung und eine bessere Argumentation gegenüber dem Kunden.
Natürlich dauert es immer ein bisschen, bis sich so etwas herumspricht. Aber wir sind überzeugt, dass genau das der Weg ist: weg vom reinen Preisfokus, hin zu mehr Service, mehr Individualisierung und mehr echter Beratung. Für einen kleineren Fachhändler wie uns ist das ein entscheidender Punkt.
Smartfit Sizing-Lösungen auch für dein Business?!