Foto: Radwelt CoesfeldVom Onlineshop bis In-Store: Smartfit im Beratungsprozess der Radwelt Coesfeld
Bei der Radwelt Coesfeld steht ein klarer Anspruch im Mittelpunkt: Beratung und Service sollen für Kund:innen spürbar besser, verständlicher und effizienter werden. Verkaufsleiter Ingo Gausling gibt Einblicke, wie Smartfit heute bereits als zusätzlicher Baustein im Beratungsgespräch genutzt wird – und warum das neue Smartfit Q2-System vor allem durch Geschwindigkeit und Präzision überzeugt.
Foto: Radwelt CoesfeldIngo, wer seid ihr und was macht euren Laden aus?
Ingo: Die Radwelt Coesfeld ist ein stationäres Fahrradfachgeschäft mit rund 1600 m² Verkaufsfläche. Zusätzlich betreiben wir einen Onlinehandel. Ein ganz wichtiger Bestandteil bei uns ist der Service: Wir haben auch eine große, meistergeführte Werkstatt, die TÜV-zertifiziert ist.
Als Verkaufsleiter gehören zu meinen Aufgaben wie Personalmanagement, auch die strategische Ausrichtung des Verkaufs. Dazu zählt dann zum Beispiel auch die Prozessoptimierung und die Einführung neuer Systeme wie das Smartfit Q2.
Foto: Radwelt CoesfeldSmartfit im Verkaufsalltag
Wie seid ihr auf Smartfit aufmerksam geworden?
Ingo: Smartfit war für mich persönlich schon länger ein Thema. Auch unser Geschäftsführer Christian Baumeister hatte in der Vergangenheit bereits Kontakt mit euch. Heiner Böhle ist seit über zehn Jahren unser Coach, über ihn habe ich dann auch Adrian (Teamlead Sales In-Store) kennengelernt. Wir haben uns auf der Eurobike getroffen und die Gespräche im Laufe der Zeit vertieft, bis wir uns schließlich für das System entschieden haben.
Wie sieht die Smartfit-Nutzung aktuell bei euch aus? Wie hat sich der Verkaufsprozess dadurch verändert?
Ingo: Wir nutzen das Smartfit Q2 seit November 2025. Aktuell setzen wir es vor allem zur Rahmenhöhenermittlung ein und stellen die Sattelhöhe mithilfe des Lasermeters ein.
Zuvor haben wir mit den Kund:innen eine Bedarfsanalyse gemacht, ein oder zwei Modelle gezeigt und dann ging es direkt auf die Outdoor-Teststrecke zur Probefahrt.
Heute läuft es ähnlich, aber ergänzt um das Sizing. Nach der Bedarfsanalyse und der Modellauswahl folgt die Vermessung, um die richtige Rahmengröße zu bestimmen. Anschließend stellen wir das Rad mit dem Lasermeter individuell ein und erst dann geht es auf die Teststrecke. Das ist die wesentliche Veränderung.
Foto: Radwelt Coesfeld
Foto: Smartfit
Foto: Radwelt CoesfeldSizing dort, wo's zählt
Wie sieht das Sizing mit dem System bei euch aus? Wann und wie nutzt ihr dieses?
Ingo: Bei Trekkingfahrern vermessen wir eher nach Bedarf. Bei Gravelbikes und Mountainbikes ist das deutlich wichtiger, da dort spezielle Rahmengeometrien und Parameter berücksichtigt werden müssen. In diesen Bereichen ist das Sizing für uns sehr relevant.
Wir nutzen die Software auch um die Ergebnisse visuell zu erklären. Gerade wenn zwei Modelle infrage kommen, zeigen wir dem Kunden die Unterschiede in der Geometrie. Zum Beispiel, ob er auf einem Rad gestreckter sitzt oder aufrechter. Das hilft sehr, um Prioritäten verständlich zu machen und den Kunden mitzunehmen.
Bei hohem Kundenaufkommen überlegen wir, einen Kollegen ausschließlich für das Vermessen einzusetzen. Wir haben mehrere Lizenzen auf verschiedenen Arbeitsplätzen, sodass die Daten später weiterverwendet werden können. Das wird sich vermutlich mit der Saison noch weiterentwickeln.
Foto: Radwelt CoesfeldTempo trifft Präzision
Wie empfindest du die Arbeit mit dem Q2-System?
Ingo: Meine größte Sorge war, dass es kompliziert ist und zu lange dauert. Das hat sich nicht bestätigt. Die Geschwindigkeit und Präzision überzeugen mich sehr. Wir nutzen aktuell noch nicht einmal alle Funktionen. Im Winter haben wir intern viel ausprobiert, auch mit unseren eigenen Rädern. In der Saison wäre das zeitlich schwieriger, vor allem bei Kunden mit hohem Durchlauf.
Unsere Arbeit wird dadurch defintiv erleichert. Das Wissen über die Modelle muss man natürlich weiterhin haben, aber die Software unterstützt enorm und nimmt viel Denkaufwand ab.
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