Hendrik fährt zur UCI Mountainbike-Marathon-Weltmeisterschaft 2026
Unser Kollege Hendrik ist seit rund einem Jahr Teil des Smartfit-Teams. Neben Job und Familie ist vor allem das Mountainbiken seine Leidenschaft. Diese Saison konnte er sich nun für die UCI Mountainbike-Marathon-Weltmeisterschaft 2026 qualifizieren.

Lea Kretschmer
Foto: Philip CarneiroHendrik geht am 12. September in San Martino di Castrozza an den Start. Wir haben ihm ein paar Fragen rund um seine Teilnahme gestellt.
Was bedeutet dir die Teilnahme an der Mountainbike-WM?
[Die Teilnahme] bedeutet mir ehrlich gesagt schon recht viel, weil ich den Sport seit vielen Jahren ziemlich intensiv neben Schule, Studium und Beruf mache. Gerade nach dem Studium hatte ich aber das Gefühl, dass da jetzt irgendwo der Peak erreicht war. Denn ohne Profivertrag und mit Familie daheim wird es schwierig, die Zeit für den Leistungssport aufzuwenden, die es braucht, um sich dort zum Teil mit reinen Profis zu messen.
Deswegen freut es mich umso mehr, dass ich mir die Zeit dafür neben Familie und Beruf nehmen konnte – und zu sehen, dass mein Körper dann auch dazu in der Lage ist, so zu performen.
In welcher Disziplin startest du?
Das heißt Mountainbike-Marathon und ich starte in der Kategorie "Elite Männer". Das sind im Wesentlichen Langstrecken-Mountainbikerennen, meistens so um die 4 h Renndauer und mit vielen Höhen- und Tiefenmetern im Gelände.
Foto: Philip CarneiroWie hast du dich für die WM qualifiziert?
Im Wesentlichen durch gute Leistungen in verschiedenen Weltcups und anderen hochdotierten Rennen in diesem Jahr. Und dann letztendlich durch eine Nominierung durch den Bundestrainer.
Wie sieht deine Vorbereitung aktuell aus?
Ehrlich gesagt nicht viel anders als im Rest der Saison. Wir fahren viele Trainings, die dieses Profil bei der WM widerspiegeln. Also mehrere sehr lange Anstiege hintereinander.
Die anderen Rennen in diesem Jahr sind diesbezüglich aber nicht viel anders. Und dann bin ich jetzt gerade noch auf einem Etappenrennen in der Schweiz, um ca. 3 Wochen vor der WM dort noch einmal auch durch ein Rennen in der Höhenluft Rennhärte zu bekommen.
Foto: Philip CarneiroWas ist dein persönliches Ziel für das Rennen?
Ehrlich gesagt, war das Ziel in der Saison für mich, nominiert zu werden. Daraufhin hat sich eigentlich das ganze Training ausgerichtet – also auf wichtige Rennen vor der WM, um dort gute Leistungen zu zeigen und dadurch nominiert zu werden. Das Rennen bei der WM selber ist dann eher die Belohnung für die Arbeit davor.
Was darf bei einem wichtigen Rennen für dich auf keinen Fall fehlen?
Meine Freundin und meine Tochter am Streckenrand und unser Teamlead Sales In-Store (Adrian) in der Tech-and-Feed-Zone ;).
Foto: Philip Carneiro